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Eine Sandbahn bauen ist nicht schwer …


Die Zinken der Egge wurden auf ca. 3 cm gekürzt
Das Eggen der Bahn
Wenn nötig wird besonders tief (10cm) geeggt
Das Geläuf wird kreuz und quer bearbeitet
Die dicke Erna

… ihre Pflege dagegen sehr!

Autor: Rudolf Böhm

Sicherlich haben sich das schon viele andere "Sandmeister" des Öfteren gesagt. Also diejenigen, die in den Vereinen für die Pflege der Sandbahn zuständig sind. Auch ich bin relativ unvorbereitet mit dieser Aufgabe betraut worden. Es dauerte relativ lang, bis ich mich in das Thema Sand reingefummelt hatte.

Natürlich gab es den ein oder anderen Tipp von mehr oder weniger kompetenter Seite, aber insgesamt muss ich sagen, ist man doch "Einzelkämpfer". Denn die Kommunikation, der Austausch zwischen den Sandbahn-Vereinen fließt doch eher spärlich.

Deshalb kam mir die Idee, eine Seite ins Netz zu stellen, die veranschaulicht, wie wir beim NWR die Sandbahn pflegen und wieder neu aufbereiten. Dies beruht einzig und alleine auf selbst gemachten Erfahrungen und soll zu einen Austausch mit anderen "Sandmeistern" anregen. Vielleicht gibt es hier und da noch andere Methoden oder Geräteschaften. Ich würde mich sehr freuen.

 

Zur Pflege der Sandbahn stehen uns zur Verfügung:

 

  • Ein Trecker "Holder" mit 45 PS
  • Eine Egge, ca. 2 m breit, deren Zinken wir auf 3 bis 4 cm gekürzt haben
  • Eine Eggenfräse, ca 2 m breit mit 10 cm langen Zinken
  • Eine Nivellier-Palette Marke "Eigenbau", ca. 2,50 m breit
  • Eine Wiesenwalze "Dicke Erna" ca. 2,20 m breit, Sandfüllung ca. 1 t
  • Abziehschlitten 2,50 m
  • Natürlich noch jede Menge Kleingeräte, wie Schaufeln, Harken etc.

 

Die Komplett-Aufbereitung einer Sandbahn

Nach der Winterpause und jeweils ca. 14 Tage vor den großen Rennveranstaltungen des Vereins bekommt unsere Rennbahn eine Runderneuerung verpasst.

Diese verläuft in vier Schritten:

  1. Schritt: Eggen des Geläufes
  2. Schritt: Egalisieren mit der Nivellierungs-Palette
  3. Schritt: Verdichten
  4. Schritt: Abziehen

 

 

Die Walze verdichtet den Sand um ca. einen Zentimeter.
Auch gewässert wird bei Bedarf.
Abziehen – das I-Tüpfelchen zum Schluß. Das Auge "isst" schließlich mit.
So sieht das fertige Geläuf dann aus!

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