Das Training beim NWR

Unser Windhundtraining findet immer sonntags ab 12.00 Uhr statt. Die Anmeldung der Hunde ist bis 11.30 Uhr möglich. Änderungen der Trainingszeiten werden auf unserer HP und auf FB zeitnah bekannt gegeben.

Hinweise zu Trainingsgebühren finden sie hier.

Soll Ihr Hund einen Lizenzlauf bei uns absolvieren, muss der Lauf bis zum Donnerstag vor dem Training bei der Trainingsleitung  angemeldet werden, damit auch ein Bahnbeobachter vor Ort ist. Achtung Trainingskarte  nicht vergessen ! Diese erhalten Sie über die Geschäftsstelle des Deutscher Windhundzucht- und Rennverband e.V.

Die Lizenzläufe beginnen immer mit den beiden Solo-Läufen, die beide an einem Tag absolviert werden müssen. Die beiden Gruppenläufe mit jeweils 2 anderen Laufpartnern werden dann an einem anderen Trainingstag gelaufen.

Wir freuen uns über jeden Besuch und bemühen uns die Rennbahn, unser Vereinshaus und das ganz Drumherum so zu gestalten, daß Sie sich bei uns wohlfühlen. Auch Sie können zu einem harmonischen Miteinander beitragen in dem Sie folgende Punkte beachten:

  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir vor dem ersten Training Ihres Hundes auf unserer Rennbahn einen Alternnachweis Ihres Hundes verlangen (z.b. Hundepass, Kopie Ahnentafel)
  • In Hamburg besteht grundsätzlich Leinenpflicht. Führen Sie bitte stets alle ihre Hunde auf dem Rennbahngelände und außerhalb unbedingt an der Leine. Auch alte Hunde und ganz junge. Denken Sie bitte an den Nachahmeffekt. "Wenn der, dann ich auch".
  • Wir haben rund um die Rennbahn herum schöne Spaziergelegenheiten, die Sie gerne nutzen können. Bitte meiden Sie nur das Wohngebiet rechts von der Rennbahn (hinter Tunnel), es gibt leider nicht nur Hundefreunde. Gehen Sie mit ihrem Hund nach links die Strasse entlang. Nach ca. 400 m  finden sie dort einen kleinen See, wo Sie im Sommer ihren Hunden eine genüßliche Abkühlung verschaffen können. Wenn Sie noch weiter gehen, kommen Sie in Hamburgs grösstes Naherholungsgebiet mit einer Natur, die man so in Großstadtnähe nicht vermutet.
  • Bitte entsorgen Sie die Hinterlassenschaften Ihrer Vierbeiner auf dem Rennbahngelände und auch ausserhalb. Sie nehmen so den "Hundefeinden" den Wind aus den Segeln, die nur auf "Fehltritte" solcher Art warten. Und wir denken, daß auch Sie ungerne in einen Hundehaufen treten möchten. "Gassi-Tüten" finden Sie überall auf dem Rennbahngelände.

Schematischer Ablauf eines Trainings

Am Trainingstag werden die Hunde zuerst im Zielrichterhaus angemeldet, das Meldegeld bezahlt und in die Namensschildchen der jeweiligen Hunde in die Trainingsorganisationstafel gesteckt.  Sie haben die Möglichkeit Ihren Hund je Durchgang einmal über 480m, 350m oder 270m laufen zu lassen. Sind Greyhounds gemeldet, so werden diese immer am Anfang der "normalen" Hunde gesteckt. Um 12.00 Uhr beginnen wir  mit den ersten Trainingsläufen.  Es werden normalerweise 2 Durchgänge gezogen.

Zuerst laufen die Helferhunde (Hunde von Funktionären die am Trainingstag helfen), und zwar beginnend mit dem 480er Kasten (480m Strecke), dann der 350er Kasten und zuletzt  der 270er Kasten.

Falls Lizenzläufe angemeldet wurden (immer bis Do. vor dem Training beim Renn- oder Trainingsleiter) kommen danach die Lizenzläufe an die Reihe. Hier beginnen wir jetzt mit dem  270 m Kasten. Dann folgen die "normalen" Läufe - so wie auf der Trainingsorganisationstafel gesteckt - über 270 m. Danach wechseln wir zum 350er Kasten. Wenn hier Lizenzläufe angemeldet wurden, dann werden diese auch hier zuerst gezogen, danach die "normalen" Läufe. Danach geht es dann zum 480 m Start mit dem gleichen Prozedere.

Je nach Anzahl der Starts aus den verschiedenen Startkästen und dem jeweiligen Zustand der Bahn kann die Trainingsleitung entscheiden, die Bahn zwischen den Startkasten-Wechseln neu zu präparieren. Das bedeutet dann ca. 10 Minuten Pause,  was aber vorher über Lautsprecher bekannt gegeben wird.

Zum Schluss werden bei Bedarf noch einige Geraden für Neulinge oder ganz junge Hunde gezogen. Damit ist dann der erste Durchgang beendet. Die gelaufenen Zeiten werden nach dem jeweiligen Durchgang an der Ergebnistafel am Zielrichterhaus (Terrassenseite)  veröffentlicht.

Wir machen nach dem 1. Durchgang in der Regel eine Pause von ca. 1 Std. in der Sie im Vereinshaus etwas essen oder trinken können.  Soll ihr Hund im 2. Durchgang gar nicht mehr oder mit anderen Hunden, oder eine andere Strecke laufen, dann stecken Sie  bitte schon zu Beginn dieser Pause das Namenskärtchen Ihres Hundes um, oder nehmen es ganz heraus, damit wir später am Start keinen Kuddel-Muddel erleben.

 

 

Infos für Windhund-Einsteiger!

Der NWR hat sich zur Aufgabe gesetzt den Windhundsport zu fördern. Windhundsport in unserem Sinne sind zu allererst das Windhundrennen, Windhund-Coursings (Querfeldeinrennen) und die Aussstellung (Schönheitswettbewerb).

Unser Verein hat einen von den Mitgliedern gewählten Vorstand, der Ihnen grundsätzlich in allen Fragen zur Verfügung steht. Daneben haben wir sog. Windhund-Beauftragte, die Ihnen in speziellen Fragen zu Ihrer Windhundrasse gerne Auskunft geben.

  • Afghanischer Windhundhund - Sigrid Milo 040-7635811
  • Greyhound - Dr. Rita Bennemann - 040 - 5533881
  • Saluki - Rudolf Böhm - 040 - 87 55 97
  • Whippet - Christian Jacobi - 04545-678
  • andere Windhundrassen - Rudolf Böhm - 040-87 55 97

Wir führen unsere Trainings immer sonntags ab 12.00 durch. Wir bieten auch spezielles Junghund-Training an. Es umfasst Heranführung an das Hetzobjekt, Startkastentraining usw. Infos: Inken Ramelow 0179-3996667

Wenn Sie sich speziell für die Ausstellung der Hunde auf Windhund-Ausstellungen interessieren, dann ist Frau Dr. Rita Bennemann die richtige Ansprechpartnerin für Sie. Sie ist selbst Windhund-Aussstellungsrichterin und gibt Ihnen gerne kompetenten Rat. 040-5533881

Allgemeine Anmerkungen zum Rennbahn-Training unserer Windhunde

Windhunde sind eine uralte Jagdhundrasse, die gezüchtet wurde um flüchtiges Wild zu hetzen und zu erbeuten. Sie zeichnen sich daher durch enorme Schnelligkeit und ein vorzügliches Auge aus. Windhunde sind Sichtjäger, im Gegensatz zu vielen anderen Jagdgebrauchshundrassen, die sich vornehmlich auf ihre gute Nase verlassen.

Da in unseren Breiten die Hetzjagd verboten ist,  der Windhund aber trotzdem seiner ureigensten Leidenschaft frönen können soll, haben wir Windhundrennbahnen geschaffen. Hier kann er seinen Hetztrieb ungefährdet ausleben.  Er kann alleine laufen, aber auch mit anderen zusammen. Das alles geschieht nach bestimmten Vorgaben und Regeln. Diese sind in der Sportordnung des DWZRV zusammengefasst.

Unsere Hunde sind rassebedingt  und individuell doch recht verschieden und jeder Besitzer muss für sich selbst den besten Weg herausfinden, wie er seinen Hund erfolgreich an die Rennbahn heranführen kann. Ein wenig Hilfestellung kann sicherlich der Trainingsleitfaden des DWZRV geben, den wir Ihnen als PDF-Download gerne zur Verfügung stellen.  

Trainingsleitfaden DWZRV (PDF Download)